Frankfurter Zöllner haben bei einer Kontrolle 25 Kilogramm Kokain gefunden. Die Drogen mit einem Marktwert von zwei Millionen Euro waren in Babybetten versteckt.
Bei der Kontrolle einer Möbellieferung aus Brasilien am Frankfurter Flughafen seien die Beamten misstrauisch geworden, teilte das Hauptzollamt am Freitag mit. Die etwa dreißig Packungen, in denen sich die Babybetten befanden, seien schwerer als gewöhnlich gewesen. Deshalb sei die Fracht mit einem Röntengerät untersucht worden. Ziel der Pakete sei das afrikanische Land Äquatorialguinea gewesen.
Nachdem dann die Kartons geöffnet und die Betten genauer überprüft wurden, bestätigte sich demnach der Verdacht: Eingewickelt in Kohlepapier und Kunststofffolie fanden die Zöllner ein weißes Pulver. Anschließende Tests hätten ergeben, dass es sich dabei um Kokain gehandelt habe. Die Betten und das Rauschgift seien inzwischen vernichtet worden. Den Angaben zufolge fand die Kontrolle bereits im Juli statt.
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